Der Feind in meinem Kopf

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Selbst, oder gerade 16-jährige Mädchen sind unsicher, fühlen sich nicht schön und wissen nicht was sie anziehen sollen. Der Grund sind ständige Selbstzweifel.

Der innere Kritiker, immer am Nörgeln und am Grübeln!

Wir Erwachsene kennen uns damit bestens aus.

Perfektionismus, übertriebener Arbeitseinsatz, sowie ein ausgeprägtes Kontroll- und Sicherheitsverhalten. Manchmal wird dies immer schlimmer, schleichend, erst kaum zu merken, bis es zu spät ist und wir verzweifeln. Warum?

An uns selbst? Daran, dass wir glauben nicht schnell genug zu sein, nicht gut genug?

Zu hässlich, zu dumm?

In solchen Momentan beneide ich diejenigen, die nur an sich selbst denken und sich immer besonders fühlen. Doch, wir wissen, dass auch diese Menschen genau die gleichen Probleme haben, nämlich den Feind im eigenen Kopf, der ständig grübelt und kritisiert!

Tritt unser innerer Kritiker in sozialen Situationen auf, kooperiert er am liebsten mit dem Harmoniesüchtigen.

Wie häufig haben wir uns Sorgen wegen eines anstehenden Gesprächs gemacht? Es kam dann immer anders als erwartet, da hätte man sich den halben Tag Grübelei durchaus sparen können!

Es ist, als sehe man einen Film vor sich, projiziert aber diese Bilder selbst. Um Abstand zu gewinnen muss man augenblicklich aufhören Bilder zu projizieren und sich herausnehmen, auf Abstand gehen, mit Abstand betrachten. Heraustreten!

Dies kann man erreichen, indem man sich auf die Gegenwart besinnt. Augenblicklich ans Fenster treten, dass Hier und jetzt beobachten. Danach versuchen den Geist zur Ruhe kommen zu lassen. Ruhe, innerliche Ruhe, versuchen einfach mal nicht zu denken!

Dies ist natürlich nicht einfach, aber es gibt kleine Techniken, die das bewirken!

Es gibt eine Seite die denkt und es gibt einen innerlichen Beobachter. Er ist die Instanz, die unsere Denkstruktur abschalten und uns wieder zu Bewusstsein führen kann. Es ist als würden wir beim Autofahren den Gang wechseln, wir können die Gangschaltung des Geistes nutzen, um in den inneren Beobachter zu wechseln.

Unsere Selbstwahrnehmung wird eingeschaltet und in diesem Moment können wir die Vorgänge im Kopf beeinflussen und die Führung übernehmen.