Klaudia und Alex trainieren im Shaolin Tempel China/Henan

unser Aufenthalt im Shaolintempel, nach dem Besuch in Thailand

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Am Abend des 14. Januars erreichten wir endlich  das lang ersehnte Zhengzhou in China.

Nach der 25 Stunden Zugfahrt von Chengdu waren wir schon ganz schön ausgelaugt und freuten uns nur noch darauf anzukommen. Am Bahnhof wartete schon ein Mitglied des Shaolintempel, ein Schild in den Händen mit unseren Namen drauf. Wir waren richtig Stolz und fühlten uns wesentlich besser.

Er brachte uns dann nach Dengfeng in die Unterkunft der ausländischen Schüler, unsere neue Heimat für die nächsten 3 Wochen. Da wir keine Zeit hatten, auf dem Weg zu essen, wurden wir sogar noch bekocht , es gab leckere typisch chinesische Reisnudelsuppe.

Am darauffolgenden Tag  nach einer gut durchschlafenen Nacht und einem kleinen Frühstück, bestehend aus Sojamilch und Eier, ging es dann, gegen 8 Uhr, auf den Weg zum ersten Training.

Der Weg zum Kloster dauerte 10 Minuten, was uns etwas Zeit gab sich mit unseren neuen Mitschülern zu unterhalten. Um zu dem Trainingsbereich zu kommen liefen wir durch den Tempel. Ein atemberaubendes Gefühl den Tempel und seine einzigartige Architektur durchschreiten zu dürfen.

Nach einiger Zeit wurden wir unserem Shifu  vorgestellt , mit gefalteten Händen begrüßte er uns (Omitofo). Gleich danach begann das Training:

Zuallererst war laufen angesagt , fünf Runden.

Hört sich nicht viel an, aber es ging jede halbe Runde eine gute Steigung hinauf, was dann schon auf die Kondition ging. Nach dem Laufen wurden unsere Muskeln und Bänder auch endlich etwas wärmer, was bei um die 5 Grad Außentemperatur nicht selbstverständlich war.

Nun ging es zum Dehnen in die Halle (nicht beheizt), zuerst jeder für sich dann unter der Leitung des Shifu. Das Dehnen beinhaltete auch die Stände Gombu (Dehnungsvariante), Pubu und Mabu (Dehnungsvariation). Als nächstes  ging es ans etwas aktivere Aufwärmen. Wir sprinteten, jeder 3 bis 4 Mal die halbe Hallenlänge, danach verschiedene Variationen, auch Sprünge.

Klaudia musste schon einige Pausen einlegen, da sie nach einem Jahr Reisen von Neuseeland nach Thailand …., so ein hartes Training nicht mehr gewohnt war.  Darauf folgten die Basics, manche waren uns bekannt. Also begannen wir Schritt für Schritt die Bewegungsabläufe zu erlernen.

Der Shifu verließ uns dann gegen 10.30, wonach wir Schüler die Formen übten.  Alex und ich kannten bisher nur eine Shaolinform aus unserer Kung Fu Academy Shaolin Kaiserslautern e.V. , da wir uns leider noch zu den Anfängern zählen müssen.

Teil 2, folgt…..